MdL Marcel Huber mit Rotary Club zu Gast

MdL Marcel Huber mit Rotary Club zu Gast

Auf Initiative des bayerischen Staatsministers für Umwelt und Verbraucherschutz, Dr. Marcel Huber (CSU), besuchten die Mitglieder des Rotary Clubs Mühldorf-Waldkraiburg das Feuerwehrmuseum Bayern. Im Rahmen einer individuellen Führung konnte sich Minister Dr. Marcel Huber einen persönlichen Eindruck von den neuesten Ausbildungs- und Fortbildungsmöglichkeiten für Feuerwehrangehörige gewinnen. In Zusammenarbeit mit der Universität Kassel, Fachgebiet Technische Informatik, präsentiert das Museum neueste „Virtual Reality“ Lösungen, wie z.B. einen virtuellen Feuerlöscher, sowie einen Drehleitersimulator. Auch das Üben von Einsatzszenarien wird für die Einsatzkräfte zukünftig über spezielle Software in der “Virtuellen Welt” möglich sein. Im persönlichen Gespräch zeigte sich der Minister, welcher selbst jahrelang als 1. Kommandant der Feuerwehr Ampfing aktiv war davon überzeugt, dass diese neuen Technologien schon sehr bald einen hohen Stellenwert in der Fachausbildung einnehmen werden. Für alle Besucher des Feuerwehrmuseums steht der virtuelle Feuerlöscher und der Drehleitersimulator in Kürze zur Verfügung. Geöffnet hat das Museum jeden Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr, oder für Gruppen, Schulen und Vereinen jederzeit auf Anfrage per E-Mail info@feuerwehrmuseum.bayern.

Bautagebuch: Ein Feuerwehr-Simulator entsteht

Bautagebuch: Ein Feuerwehr-Simulator entsteht

Auf dieses Projekt sind sicher viele unserer Besucher des Feuerwehrmuseum Bayern besonders gespannt. In gewissen Zeitabständen, möchten wir Sie mit unserem Bautagebuch über die Entwicklung und den Bau des Feuerwehr-Simulators informieren.

Wir möchten uns mit diem Bautagebuch auch bei allen Helfern und Unternehmen bedanken, die uns bei diesem Projekt so unterstützen! Ohne Eure Hilfe wäre so ein Projekt gar nicht zu realisieren – im Namen von uns allen: DANKE!


Unsere Partner und Sponsoren:
    


28.04.2018
Aufbau Bildschirmhalterung und TV-Team des BR zu Gast
Am heutigen Tage schafften es unsere fleißigen ehrenamtlichen Helfer die Halterung für die TV-Bildschirme des Simulators fertigzustellen. Zusätzlich war ein Team des BR vor Ort und drehte einen Beitrag über unseren Rettungsgassen-Simulator und über unser Museum.

12.03.2018
Der Simulator wird mobil
Wir bedanken uns bei der Firma Gruber Landtechnik Ampfing für die Spende eine Anhängers zum Transport unseres Rettungsgassen-Simulators. Somit können wir mit unserem Simulator in Zukunft direkt vor Ort sein, bei Veranstaltungen der Hilfsorganisationen und zur Ausbildung von Einsatzkräften.

30.10.2017 – Hochzeit!

Heute war es soweit, um 09:30 Uhr war Hochzeit und passend dazu kam die neue Stoßstange dann auch – ganz in “Weiß”…

Auch wenn die Schritte auf den Fotos unspektakulär wirken, ist es jedesmal ein riesen Schritt in Richtung Fertigstellung.Die Kabine steht bombenfest und ist gut auf einem PKW Anhänger verlastbar – hier gilt unserem Partner “Mietoldtimer & mehr”  unser Dank, deren Anhänger wir immer wieder für solche Anlässe nutzen dürfen! Heute Mittag ist es dann soweit, die fertige Kabine kommt ins Museum – wir sind schon ganz nervös!

Hoffmann GmbHMietoldtimer & mehr

 

 


25.10.2017
Abnahme des Simulator-“Fahrgestelles”

Bei der Firma Hoffmann GmbH, dem LKW Spezialist aus Erding, konnten wir heute das Fahrgestell unseres Feuerwehr-Simulator abnehmen.
Das Fahrgestell wurde für das Feuerwehrmuseum Bayern extra in der original MAN Fahrgestellfarbe lackiert.
Der besondere Clou an dem Fahrgestell: Mittels eines normalen Gabelstablers, kann die Kabine in Zukunft transportiert werden. Dies ist besonders für Veranstaltungen, welche des Feuerwehrmuseum Bayern besucht interessant.

Hoffmann GmbH


12.10.2017
Abholung der Fahrzeugkabine bei der Firme Lentner GmbH in Hohenlinden
Unser besondere Dank gilt der Firma Josef Lentner GmbH aus Hohenlinden, welche uns die Kabine des Feuerwehr-Simulators in dem aktuellen Design der neue Generation von Feuerwehrfahrzeugen aus dem Hause Lentner aufgebaut hat.

 

 

 

Josef Lentner GmbH

 


09.06.2017

Was für ein Tag!

Es ist soweit, wir dürfen zur Fahrzeugabnahme vorbei kommen! Klasse ist sie geworden, die Lackierung und der Umbau! War sie zu Beginn schon beeindruckend, ist sie es jetzt noch viel mehr – ein echtes Prachtsstück. Die Fachleute würden sie jetzt als “MockUp” bezeichnen, für uns ist es ein echtes Feuerwehrführerhaus! Jetzt noch abschließend die Beschriftung- und Beklebung auf’s Fahrzeug und einen Abholtermin vereinbaren, dann ist die erste große Hürde genommen. Ein großes und herzliches DANKE! an das Team der Josef Lentner GmbH für Eure Mühen!

Josef Lentner GmbH


17.02.2017

Ein erster Besuch

Ein paar Tage vor der Lackierung dürfen wir unsere Kabine “besuchen”, eine kurze Besprechung und Ideenaustausch und schon wird wieder mit Hochdruck geschliffen, etwas geschliffen und -ach ja- geschliffen. Beieindruckend mit welcher Ausdauer und Geduld die Kollegen von der Josef Lentner GmbH hier unser Schmuckstück vorbereiten!

 

Josef Lentner GmbH


20.10.2016

Endlich ist es soweit soweit! Der Startschuss…

Nach langer Vorarbeit und vielen Gesprächen und Emails erwartet uns die Fahrerkabine eines MAN TGS 18.440 zur Abholung. Zwar noch im zivilen Grau, aber dennoch eine imposante Erscheinung. Noch am selben Tag kommt die Kabine zur Fa. Josef Lentner GmbH  nach Hohenlinden zur weiteren Bearbeitung.

 


Im Vorfeld der Planungen haben wir viel recherchiert und sind dabei auch auf den Fahrismulator der Feuerwehr Frankfurt am Main gestossen. Dieser Simulator kam unseren Vorstellungen am nächsten, auch wenn unser Budget eine so aufwändige Umsetzung nicht erlaubt, wollen wir uns doch mit unseren Mitteln an diesem beeindruckenden Projekt orientieren.

Insgesamt ist das 2013 in Betrieb genommene “Feuerwehr- und Rettungstrainingscenter (FRTC)” sehr interessant und es lohnt sich auf alle Fälle, einmal auf der Webseite zu stöbern!

Wir bedanken uns bei der Feuerwehr Frankfurt am Main für die Unterstützung und den netten Kontakt, sowie die Erlaubnis hier die Bilder und Texte zu veröffentlichen!

Hier der Link zum Fahrsimulator und hier ein paar allgemeine Infos zum FRTC !

(c) Bildrechte und Copyright liegen bei der Feuerwehr Frankfurt am Main
Blaulichtempfang im Landtag

Blaulichtempfang im Landtag

Am Samstag, den 14. April 2018 lud die Landtags CSU zum “Blaulichtempfang” in die Bayerische Staatskanzlei ein.
Wir vom Feuerwehr Museum Bayern e.V. nutzten die Gelegenheit um dem Bay. Staatsminister des Innern Herrn Joachim Herrmann unseren Rettungsgassensimulator vorzustellen.

Großer Andrang am Ostermontag

Großer Andrang am Ostermontag

Ein voller Erfolg war die diesjährige Osternestsuche im Feuerwehrmuseum Bayern.
Über 75 Familien und weitere Besucher nutzten das schöne Frühlingswetter am Ostermontag für einen Ausflug in das größte Feuerwehrmuseum Süddeutschland. Jede Ecke des Museums wurde erkundet, an vielen der ausgestellten Einsatzfahrzeugen wurden sämtliche Fächer und Türen geöffnet um die süßen Osterüberraschungen zu finden.

Unterstützt uns mit Eurer Stimme

Unterstützt uns mit Eurer Stimme

Hurra, wir haben es in die Online-Abstimmung des Wettbewerbs „Werte-Botschafter“ der Sparda-Bank München im Bereich “Rettung” geschafft! Nun brauchen wir Eure Unterstützung, um eine Spendenförderung für den Rettungsgassen-Simulator zu gewinnen.
So könnt Ihr uns helfen:

1)      Geht auf https://www.werte-botschafter.de/members/feuerwehr-museum-bayern/
2)      Stimmt bis zum 30. April 2018 für uns ab
3)      Erzählt auch Euren Freunden und Eurer Familie vom Online-Voting – denn jede Stimme zählt!

Vielen Dank schon jetzt für Eure Unterstützung.

 

Dieser Feuerwehr-Simulator soll künftig Leben retten

Dieser Feuerwehr-Simulator soll künftig Leben retten

Wie fühlt es sich an, ein Feuerwehrfahrzeug zu steuern, wenn keiner eine Rettungsgasse bildet? Das sollen Interessierte bald bei einer Fahrt in einem Simulator erleben können. Doch das Projekt braucht noch Unterstützung.

Ein schwerer Unfall. Jede Minute zählt. Die Feuerwehr rast zum Unglücksort – und bleibt im Verkehr stecken: Niemand lässt die Helfer durch, die Zeit drängt. Dieses Gefühl der Machtlosigkeit, das eigentlich nur Rettungskräfte kennen, können bald alle Interessierten nachempfinden: In Europas größtem Feuerwehrmuseum Waldkraiburg (Kreis Mühldorf am Inn) entsteht ein Simulator für Einsatzfahrten.

Die Besucher sitzen in der Fahrerkabine eines Feuerwehrautos und steuern dieses durch den auf einer Leinwand simulierten Verkehr. Lenken, Gas geben, bremsen, Blaulicht und Martinshorn ein- und ausschalten: Alles, was der Fahrer bei einem Einsatz macht, müssen die Besucher übernehmen – und wenn es schlecht läuft, gibt es auch einmal einen Unfall oder die Retter kommen nicht rechtzeitig zum Unglücksort.

„Es muss ein hautnahes Erlebnis sein, so realistisch wie möglich“, erklärt Alexander Süsse, Vorsitzender des Feuerwehrmuseums. „Die Leute sollen mit feuchten Händen aussteigen und merken, dass so eine Fahrt doch nicht so einfach ist, wie viele glauben.“ Und vor allem. Durch diese Erfahrung sollen sie künftig mehr Rücksicht auf die Helfer nehmen. „Das Erlebnis soll deutlich machen, dass es um Menschenleben geht, und wie wichtig es ist, eine Rettungsgasse zu bilden.“

Immer wieder Probleme beim Bilden einer Rettungsgasse

Eine Regel, die viele Autofahrer noch immer nicht verinnerlicht haben, so die Erfahrung vieler Einsatzkräfte. Erst vergangenen Freitag gab es zum Beispiel auf der A3 nahe Wörth an der Donau (Kreis Regensburg) eine Unfallserie mit 14 Verletzten, bei der die Feuerwehr im Stau nicht voran gekommen ist und zusätzlich ein LKW in ein Feuerwehrfahrzeug gerast ist.

Bei dem Simulator werden nach dem Zufallsprinzip verschiedene Situationen dargestellt. „Jede Fahrt ist anders“, erklärt Süsse. „Man erlebt zum Beispiel, was es bedeutet, ein riesiges Feuerwehrauto im Stadtgewirr, auf einer Autobahn mit Stau oder auf der Landstraße zu fahren.“

Noch ist der Simulator nicht fertig. Zwischen 10.000 und 15.000 Euro kostet das Projekt, es wird ausschließlich von Ehrenamtlichen umgesetzt. „Wir machen viel in Eigenleistung“, sagt Süsse. Trotzdem benötigen die Organisatoren weitere Unterstützung (Kontakt unter info@feuerwehrmuseum-bayern.de). „Wir sind noch auf der Suche nach Sponsoren.“ Eine Lkw-Fahrzeugkabine ist bereits zum Fahrerraum eines Feuerwehrautos umgebaut und auch die Software für die Simulation gibt es schon. Es fehlen aber noch weitere Computertechnik, drei hochwertige Beamer und eine Leinwand, auf der die Verkehrssituationen dargestellt werden. Außerdem wird ein Anhänger benötigt, auf dem die rund 600 Kilogramm schwere und drei Meter hohe Fahrerkabine transportiert werden kann. „Sie soll nicht nur im Museum, sondern auch bei Veranstaltungen genutzt werden können“, erklärt Süsse.

Er kann sich vorstellen, dass auch echte Feuerwehrler von dem Simulator profitieren. „Man könnte ihn zur Ausbildung nutzen.“ Profis könnten schwierigere Fahrten trainieren, zum Beispiel bei Schneefall, starkem Regen oder Dunkelheit. Denn auch hier zählt jede Minute.

Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende:
Spenden Sie ONLINE für unseren Simulator

In stiller Trauer

In stiller Trauer

In tiefer Bestürzung haben wir vom plötzlichen Tod unseres Freundes und Kameraden Uwe Rosenfeld vom Landesfeuerwehrverband Mecklenburg-Vorpommern erfahren.

Der Leiter des Feuerwehrmuseums Mecklenburg-Vorpommern in Meetzen und des internationalen Feuerwehrmuseum Schwerin verstarb vollkommen unerwartet und plötzlich im Alter von 64 Jahren. Er war ein unermüdlicher Aufarbeiter der Feuerwehrhistorik, der sich stets um den Erhalt, Restaurierung und Zusammenfassung von Kulturgütern und das gute Ansehen aller ehren- und hauptamtlichen Hilfskräfte gekümmert hat. Diskussionen mit ihm waren stets fruchtbar und von gegenseitigem Respekt gekennzeichnet. Mit ihm verliert die deutsche Feuerwehrhistorik einen Wegbereiter und einen hilfsbereiten, engagierten Menschen. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt allen Familienangehörigen und Freunden.

Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr.

In stiller Trauer

Oberfränkisches Feuerwehrmuseum Schauenstein und Feuerwehrmuseum Bayern in Waldkraiburg

 

Der Nikolaus sorgte für strahlende Kinderaugen

Der Nikolaus sorgte für strahlende Kinderaugen

Rote Feuerwehrfahrzeuge und der Nikolaus, dies harmoniert sehr gut und sorgte am vergangenen Samstag für einen großen Antrag im Feuerwehr Museum Bayern.



Viele kleine und große Feuerwehrfans machten sich bei Winterwetter auf ins Feuerwehr Museum nach Waldkraiburg. Der Nikolaus höchst persönlich hatte seinen Besuch angekündigt. Stilecht wie es sich für ein Feuerwehrmuseum gehört reiste dieser mit einem Oldtimerlöschfahrzeug an und sorgte für strahlende Kinderaugen.

Natürlich hatte der Nikolaus auch einen Sack mit kleinen Süßigkeiten dabei und führte an diesem Tag höchst persönlich die Besucher durch das Museum.

Am kommenden Samstag und Sonntag öffnet das Museum nochmals von 10 – 17 Uhr seine Pforten, danach geht es bis März 2018 in die Winterpause.

Uniformen im Wandel der Zeiten

Uniformen im Wandel der Zeiten

„Wir werden erwachsen“, meinte Alexander Süsse bei der Eröffnung der Sonderausstellung „Des Feuerwehrmanns Kleider – Schutz und Zier im Wandel der Zeit“ im Foyer des Feuerwehrmuseums. Der ehemalige leitende Branddirektor Dietrich Falke zog eine Parallele von der Entwicklung der Feuerwehrfahrzeuge zur Entwicklung der Schutzkleidung.

Eine Sonderausstellung im umgestalteten Foyer des Feuerwehrmuseums Bayern zeigt die Entwicklung der Schutzkleidung von einer Art Uniform bis hin zur heutigen Hightech-Ausstattung mit modernsten Fasern und Funktionen. Der Titel der Schau: „Des Feuerwehrmanns Kleider – Schutz und Zier im Wandel der Zeit“.

Es ist ein kleiner Querschnitt. Die ganze Vielfalt darzustellen, würde den Rahmen sprengen, meinte Ausstellungsmacher Markus Zawadke. „Die Zahl der Uniformen in Bayern wird sicher der Zahl der Kirchtürme nahekommen.“

Das Erscheinungsbild des Feuerwehrmannes hat sich in den Jahren seit der Gründungszeit bis heute mehrfach verändert. War es anfangs eine Zierde und ein gemeinsames Erkennungszeichen, dass man dem Corps angehörte, so hat sich die Einsatzuniform über die Jahrzehnte zu einer Schutzkleidung für den Einsatzdienst mit modernsten Fasern und Funktionen gewandelt.

In der Ausstellung ist beispielsweise zu sehen, wie sich die Uniform in der Zeit des Nationalsozialismus veränderte. Die ersten Uniformen der Nachkriegszeit waren noch aus Zeltbahnen, die die amerikanische Militärbesatzung zur Verfügung stellte. Die Münchner Berufsfeuerwehr gönnte sich beispielsweise schwere schwarze, halblange Ledermäntel, die bei Kälte sehr geschätzt wurden, wie der ehemalige leitende Branddirektor Dietrich Falke ausführte. Doch „wehe, wenn die Mäntel nass waren“, erinnerte er sich.

In einem eher Fahrzeug-lastigen Museum sei eine Ausstellung über die Entwicklung der Kleidung von Feuerwehrmännern praktisch eine Pflichtdarstellung, meinte Zawadke. Diese Sonderausstellung sei der erste Schritt zu einer Dauerausstellung, denn die Vielfalt sei mit der aktuellen Ausstellung gar nicht darstellbar. Sie würde damit ihren Platz neben den Darstellungen von Feuerlöschern, Blaulichtern, Helmen oder der Feuerwehr im Modellbau finden.

Museum erwacht aus „Dornröschenschlaf“

„Wir werden erwachsen“ griff der Organisator der Sonderausstellung den Ball des stellvertretenden Vorsitzenden des Feuerwehrmuseums, Alexander Süsse, auf, der die Entwicklung des überregional bedeutsamen Museums im vergangenen Jahr kurz Revue passieren ließ. Dabei ging er ausführlich auf den Begriff „Dornröschenschlaf“ ein, der dem Museum attestiert wurde.

Er zitierte den Philosophen und Psychoanalytiker Bruno Bettelheim, der das Märchen des Dornröschen als das Erwachsenwerden interpretierte. Dabei seien neben aktiven Phasen auch geruhsame Augenblicke notwendig, sprich ein Dornröschenschlaf. Süsse meinte, man habe viel Zeit im Inneren investiert, um sich neu aufzustellen und zu organisieren. Jetzt müsse das Feuerwehrmuseum auch nach außen wahrgenommen werden.

Der ehemalige leitende Branddirektor Dietrich Falke meinte in einem kurzen Grußwort, die Entwicklung der Schutzkleidung sei ein Spiegelbild der Entwicklung der Feuerwehrfahrzeuge. Er riet den jüngeren Feuerwehrmännern, die alte Ausrüstung ehrfurchtsvoll zu begutachten. Wenn man die Unterschiede vergleicht, müsse man sehen, dass die Älteren mit ihrer Ausrüstung viel geleistet hatten.

Ausstellung ist bis 27. Mai geöffnet

Die Ausstellung „Des Feuerwehrmanns Kleider – Schutz und Zier im Wandel der Zeit“ ist ab sofort bis 27. Mai im Foyer des Feuerwehrmuseums Bayern in der Duxer Straße in Waldkraiburg zu sehen. Es ist jeden Freitag in der Zeit von 13 bis 17 Uhr sowie jeden Samstag und Sonntag zwischen 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Quelle: ovb-online.de

Elmenhorster hilft unserem Feuerwehrmuseum

Elmenhorster hilft unserem Feuerwehrmuseum

Das Feuerwehrmuseum hat nicht nur diverse Fahrzeugraritäten zu bieten. Zu seinen Mitgliedern zählt auch das Ehepaar von Borstel. Marita und Claus von Borstel leben in Elmenhorst in Schleswig-Holstein und verbringen mindestens einmal im Jahr ihren Urlaub im Feuerwehrmuseum.

Im Feuerwehrmuseum machen sie Führungen, packen aber auch stets tatkräftig mit an, wenn es etwas zu reparieren oder renovieren gibt. Claus von Borstel war 23 Jahre in der feuerwehrtechnischen Zentrale des Kreisfeuerwehrverbandes Herzogtum Lauenburg tätig, insgesamt 35 Jahre beruflich bei der Feuerwehr aktiv.

Durch sein Wissen bis nach Bayern bekannt

Vor zwei Jahren wurde der heute 65-Jährige in den Ruhestand verabschiedet. Durch sein enormes Feuerwehrwissen, seine Fachkunde und sein handwerkliches Geschick war er „eine stets gefragte Person, die weit über die Grenzen des Kreises bis hin nach Bayern bekannt ist“, schrieb die örtliche Tageszeitung „Herzogtum direkt“ damals.

Im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit hatte er auch einmal mitgeholfen, ein Feuerwehrfahrzeug nach Bayern zu bringen. So kam er in Kontakt mit dem Verein „Historische Magirus-Feuerwehrtechnik“, der ja mittlerweile der Betreiber des Waldkraiburger Feuerwehrmuseums ist.

Die Initiative, das Feuerwehrmuseum zu gründen, fand er „sehr lobenswert. Schließlich muss sich jemand um die Feuerwehrgeschichte kümmern“, sagt von Borstel, der auch die Feuerwehrmuseen in Meetzen bei Schwerin und im oberfränkischen Schauenstein mit Rat und Tat unterstützt.

So war es für ihn selbstverständlich, Gründungsmitglied beim Waldkraiburger Feuerwehrmuseum zu werden. Ebenso selbstverständlich war es für ihn, jedes Jahr rund 14 Tage in Waldkraiburg zu verbringen, um Führungen im Feuerwehrmuseum zu machen oder anfallende Reparaturen zu übernehmen, was ihm als gelernten Kfz-Mechaniker nicht schwer fiel.

Zwei Kartons Material sind immer dabei

Erst im Juli war er wieder vor Ort, wie immer mit ein oder zwei Kartons Feuerwehrmaterial im Gepäck. Dabei schätzt er den neuen Weg des Feuerwehrmuseums als sehr positiv ein. „Mit dem neuen Vorstand ist das Feuerwehrmuseum wieder auf Erfolgskurs, auch weil Alexander Süsse die entsprechenden Verbindungen hat“, so von Borstel.

Obwohl er den Gründer Harald Stanko persönlich kannte und sein Engagement durchaus würdigte, möchte er ihm heute nicht mehr begegnen. Der Ärger über die Entwicklung des Feuerwehrmuseums unter Stanko sitzt noch zu tief bei Claus von Borstel. Wenn er sich wieder einmal auf den Weg von Elmenhorst nach Waldkraiburg macht, ist auch seine Frau, Marita von Borstel, stets mit dabei.

Die gebürtige Engländerin, hat zwar mit der Feuerwehr an sich nichts am Hut, doch sie hilft mit ebenso großer Begeisterung im Museum mit. „Meine Frau ist begeisterte Akkordeonspielerin. Sie begleitet mich nach Waldkraiburg und ich gehe selbstverständlich zu all ihren Auftritten“, erklärt von Borstel. Mit ein Grund warum sie bereits 34 Jahre verheiratet sind.

Quelle: ovb-online.de